TOMB OF FLESH – Inside The Horrors Of Flesh (2024)

Band: TOMB OF FLESH
Album: INSIDE THE HORRORS OF FLESH
Genre: Death Metal

Trackliste:
01. Intro (Sediments of Mankind)
02. Rituals of Immortality
03. Necrotic Visions
04. Spectral Agony
05. Interlude (Netherworld Void)
06. Tomb of Flesh
07. Sacred Misanthropy
08. Inhuman Abomination
09. Outro (Dust)
10. The Threshold (Remains Cover)

TOMB OF FLESH ist eine Death Metal-Formation aus Mexiko. Gegründet wurde die Band ursprünglich 2011 in Mexiko City, aber anscheinend kam es noch im selben Jahr zu einem Bruch und alle Aktivitäten wurden auf Eis gelegt. 2018 nahm das Quartett die Arbeiten wieder auf und veröffentlichte 2019 mit Crypts Of Blasphemy ein erstes Release. Das vorliegende Debut-Album Inside The Horros Of Flesh wurde im Sommer 2024 über das mexikanische Label Bajo Tierra Records auf den Markt gebracht und beinhaltet 10 Tracks bei einer Unterhaltungsdauer von ca. 32 Minuten.

Dem mexikanischen Quartett hört man seine mehrjährige Band-Erfahrung außerhalb dieser Zusammenkunft deutlich an. Man bekommt von der vierköpfigen Gruppe oldschooligen, im nordamerikanischen Stil angesiedelten Death Metal vor den Latz geknallt. Gesanglich setzt man zumeist auf tiefe Growls, die zwischendurch von giftigen Screams aufgelockert werden. Gerade die tiefen und monotonen Growls tragen aber dazu bei, dass die gute Gitarrenleistung zum Teil untergeht, weil sie stellenweise zu überhastet wirken. Die instrumentale Leistung ist auf sehr gutem Niveau und es gibt eigentlich nicht großartig etwas daran auszusetzen – außer, dass der Sound nicht ganz das Niveau der Performance mithalten kann. Dieser klingt etwas dumpf und kann nicht ganz den benötigten Druck aufbauen. Der erste Track auf dem Album, der wirklich gut mitreißen kann, ist an der vierten Stelle und trägt den Titel „Spectral Agony“. Hier setzt man gefühlt mehr auf schwedischen Death Metal und klingt wesentlich eingängiger als zuvor. Ab diesem Zeitpunkt klingen die Songs alle nordischer und können wesentlich besser fesseln und eigentlich wäre alles für ein Feuerwerk angerichtet, wenn die Growls etwas facettenreicher und weniger überhastet vorgetragen würden. So bleibt es bei einem soliden todesmetallischen Werk, das man der schwedischen Fraktion auf jeden Fall ans Herz legen kann.

Fazit: TOMB OF FLESH liefern ein solides Death Metal-Werk mit schwedischen Anleihen ab und wenn man an der ein oder anderen Schraube nachjustiert, dann ist hier noch mehr möglich!

Punkte: 7 / 10

   

Autor: Thomas Mais-Schöll